Was sind Blockaden

„Blockaden beim Pferd“ sind ein ziemlich häufiger Begriff in der Pferdewelt, besonders wenn es um Gesundheit, Bewegung oder auch Verhalten geht. Gemeint sind damit meist Einschränkungen im Bewegungsapparat oder im Energiefluss, die dazu führen, dass das Pferd sich nicht mehr frei, locker und schmerzfrei bewegen kann.

Hier ein bisschen genauer:

  • Physische Blockaden:
    Das sind Verspannungen, Verhärtungen oder Fehlstellungen, z.B. im Rücken, im Genick, in der Hüfte oder in den Gelenken. Sie können durch Stürze, Überlastung, falsches Training, schlecht sitzenden Sattel oder auch einfach durch eine ungünstige Bewegung entstehen.
  • Funktionelle Blockaden:
    Hier geht es um die Muskulatur, Sehnen und Faszien, die „festhalten“, weil sie kompensieren müssen – oft wegen einer anderen Schwachstelle im Körper.
  • Energetische Blockaden (häufig in der Osteopathie oder TCM – Traditionelle Chinesische Medizin – angesprochen):
    Dabei wird davon ausgegangen, dass die Lebensenergie (Qi) nicht richtig fließen kann, was sich dann auch körperlich zeigt.

Typische Anzeichen für Blockaden beim Pferd sind z.B.:

  • Taktunreinheiten oder Lahmheit (ohne klare Diagnose)
  • Widersetzlichkeit beim Reiten (z.B. bocken, steigen, weglaufen)
  • Steifheit, besonders in Kurven oder beim Stellen und Biegen
  • Schwierigkeiten beim Hufe geben
  • Veränderter Muskelaufbau (z.B. einseitige Muskelentwicklung)
  • Probleme beim Satteln oder Trensen (Abwehrreaktionen)